Speed-Dating einmal anders: Beim ersten MINT-MatchUp der MINT-Region Soonwald-Nahe wurden aus kurzen Gesprächen konkrete Projektvereinbarungen. Schulen, Unternehmen und regionale Partner vernetzten sich gezielt, um gemeinsam neue Wege in der MINT-Bildung und Berufsorientierung zu gestalten. Diehl Apleona Wolfferts ist einer der Netzwerk-Partner und engagiert sich intensiv in Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft.
Kirn, 13. Mai 2026 – Mit großem Erfolg fand am Mittwoch das erste MINT-MatchUp der MINT-Region Soonwald-Nahe statt. Die Veranstaltung brachte zahlreiche regionale Akteurinnen und Akteure aus Bildung, Wirtschaft und Institutionen im Großen Saal der VHS Naheland in Kirn zusammen. Ziel war es, gemeinsam praxisnahe Projekte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) für Jugendliche zu initiieren. Insgesamt wurden 35 Projektvereinbarungen geschlossen.
Im Mittelpunkt des MINT-MatchUps stand ein interaktives Speed-Dating-Format. Unternehmen präsentierten ihr Angebot an festen Stationen, während die schulischen Akteurinnen und Akteure in mehreren Runden die Gesprächspartner wechselten. So konnten innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Kontakte geknüpft und konkrete Projektideen besprochen werden.
Im Vorfeld wurden Projektideen eingereicht. Die Konzepte reichten von Techniktagen über Workshops bis hin zu Exkursionen. Aus ersten Ideen sollten tragfähige Kooperationen entwickelt werden, die Schülerinnen und Schülern praxisnahe Erfahrungen ermöglichen.
Starke Beteiligung aus der Region
Die große Resonanz unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die Region. Über 50 Personen von insgesamt 28 Institutionen fanden den Weg zum MINT MatchUp. Diese breite Mischung aus Schulen, Unternehmen, Verbänden und Bildungsträgern verdeutlicht die enge Verzahnung der MINT-Region zwischen schulischer sowie außerschulischer Bildung und Arbeitswelt.
Netzwerk stärkt Zukunftsperspektiven
Die Veranstaltenden sind überzeugt: „Gerade im ländlichen Raum ist es entscheidend, Jugendliche für technische Berufe zu begeistern und ihnen Perspektiven in der Region aufzuzeigen.“
„Die, die nicht am MINT-MatchUp teilgenommen haben, werden sich ärgern. Der Tag bleibt in Erinnerung, weil mir solch ein Austausch mit Schulen noch nicht möglich war, und ich freue mich auf die Umsetzung der Projekte“, so Martin Partenheimer von Diehl Apleona Wolfferts.
Bild: Anna Böhm, TH Bingen
